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Porsche auf Sylt.

Porsche feiert dieses Jahr den 70. Geburtstag – welch großes Ereignis. Ein echtes Jubiläum wäre zwar erst in 5 Jahren zum 75. Ehrentag. Aber vielleicht ist gerade die Zahl 70 so magisch, da 70% aller Porsche von der Geburtsstunde an noch auf der Straße unterwegs sind. Das allein zeugt von so hoher Qualität und Beliebtheit, die es zu würdigen gilt.

In meiner Münchenzeit bin ich davon ausgegangen, dass die höchste Porsche Dichte in der bayerischen Hauptstadt zu finden sein müsste. Ganze Straßenzüge werden oft von der Ikone 911 geziert, als sei der Gebrauch des Sportwagens Standard. Bei einem Besuch in dem wunderschönen Porscheshowroom auf Sylt sollte diese Annahme revidiert werden: Auf der Insel verdichten sich die Fahrzeuge der Premiummarke auf ein Maximum laut des dortigen Porsche Repräsentanten. Sylt ist eben eine Insel der Superlative – von dem einzigartigen Naturerlebnis bis hin zum Wohlfühlort eines anspruchsvollen Publikums. Bleiben wir kurz bei dem Naturerlebnis, welches ich mit einer Insel verbinde und dies von Kindestagen an. Viele Sommerurlaube habe ich als Kind mit meiner Familie auf der Nordseeinsel Juist verbracht. Diese Insel ist scheinbar an Natürlichkeit nicht zu überbieten, auch, da dort ein absolutes Fahrverbot für Autos besteht. Aus meiner Erinnerung heraus habe ich die gesamte Insel als einen großen Spielplatz empfunden, mich frei bewegt und schon als Kind die Ruhe genossen. Diese Erinnerungen an meine Kindheit dringen auf Sylt wieder zu mir durch, wenn die Weite des Meeres die Freiheit zurückbringt und gefangen vom Wind die Ruhe wieder Einzug bei mir hält.

Wie lässt sich das mit dem unverwechselbaren Sound des Porsche Boxermotors verbinden? Wenn man ehrlich ist: Überhaupt nicht. Und wenn man aber noch ehrlicher ist gehört das Kreischen des Motors wie das Amen in die Kirche. Der Boxermotor gehört zur DNA des Fahrzeugs und trägt zu dem unverwechselbaren Fahrgefühl bei. “Wenn man draufdrückt, muss er schießen.” formulierte Ferdinand Porsche damals seinen Anspruch.

Es gibt noch keine konkreten Aussagen seitens Porsche, ob die Ikone 911 auch elektrifiziert werden soll. Aber wäre da nicht die Insel Sylt das Paradeprojekt für die sogenannte E-Performance von Porsche? Mehr noch: Die Vorstellung, der gesamte Verkehr auf Sylt wäre elektrisch, klingt sehr reizvoll. Ein erster Schritt könnte sein die gesamte Mietflotte auf der Insel auf Elektroautos umzustellen. Erich Sixt (Vorstandsvorsitzender des Sixt SE) hält bekanntlich nicht viel von Elektroautos, da sie momentan noch zu teuer sind und und zu wenig Reichweite vorweisen. Nur an einem Ort sind sie laut Sixt sinnvoll. Einzige Ausnahme sei die Ferieninsel Sylt, wo Sixt eine Flotte von rund 200 BMW i3 und i8 vorhalte: „Da würde ich sofort eines mieten – das ist leise und passt gut in die Landschaft.“ Die Nachfrage ist also da und die Reichweite dürfte auf der Insel nun wirklich kein Thema sein.

Im Sylter Showroom fällt mir das Curves Magazin in die Hände. In verschiedenen Motiven integriert sich der Porsche mal natürlich in deine Dünenlandschaft, mal in eine Schafherde. Wären die gezeigten Modelle nicht alle konventionell betrieben, wäre es die perfekte Kampagne für E-Performance.

https://www.porsche-auf-sylt.de/

Und wie kommen wir ohne Motorengeräusche weiterhin zu einem standesgemäßen Auftritt? Auch darauf hat Porsche für mich schon eine Antwort: Die Welt des schwarzen Lackes scheint längst vorbei. Miami Blue, Lavaorange oder Racinggelb verleihen der unverkennbaren Silhouette ein ganz neue Note. Die Farbe Karminrot würde doch stilsicher auf die Insel passen. Oder mit Kreide Weiss sich in totaler Harmonie mit der Insel verbinden – wie der seichte Klang des E-Antriebs mit dem Rauschen des Windes.*

* Dieser Beitrag ist eine Empfehlung für meine Leser und in keinerlei Kooperation mit Porsche auf Sylt entstanden: #WerbungausBegeisterung. Die Verlinkung ist ein Service an meine Leser.

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